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© bei Aktrice-Edith Egger
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Ein Grundsatz von mir lautet: " MEINE WERKE DÜRFEN AUCH GEFALLEN." Sehr bewundere ich die Großmeister der Malerei: Rembrandt, Rubens, Leonardo da Vinci, Tizian, Michelangelo, Klimt, Dali, Ernst Fuchs.... um nur einige zu nennen. Es ist mir wichtig, dass ich das was ich fühle, denke und was in mir "brodelt", so umsetzen kann, das es mich auszeichnet.Wie für viele Künstler ist die Liebe zu den Farben, die Symbolik und der menschliche Körper, zentraler Ausgangspunkt meiner Arbeiten.
Foto und Video (Bild anklicken): © Roland Pössenbacher 2007 - lindwurm@direkt.at "Nur wer gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle!" Der Ausgangspunkt meiner Werke beginnt mit der Einfachheit abstrakter Kompositionen mit verschiedensten eingearbeiteten Materialien. Das aufwendig erarbeitete realistische Motiv in der Altmeisterlichen Maltechnik bildet den Gegensatz dazu und führt so zu einer Symbiose der beiden so gegensätzlichen Stile. Meine Werke haben symbolischen Charakter. Dieser drückt sich als Einheit über meine Abstrakten Kompositionen, dem eingearbeiteten Materialien und dem realistischen Motiv aus. Diese Einheit soll mit dem Betrachter nonverbal kommunizieren und ihm eine Botschaft übermitteln. Wichtig erscheint mir, Ja - Nein, Gut - Böse, Tag – Nacht, Tod -Leben… darzustellen. Es ist zwar wichtig und notwendig, als Künstler den Menschen manchmal den Spiegel vorzuhalten, doch selbst im Negativen ist, wenn man dahinter blickt auch sehr viel Positives enthalten, dass ich mit meinen Werken besonders hervor zu heben versuche. Eigenständiges Denken und Arbeiten eines Künstlers sind ganz wichtig um etwas zu schaffen, was Menschen berührt. Ob es nachdenklich oder zornig macht, aufwühlt, beruhigt, kritisiert oder erfreut, dass soll jeder Künstler selbst entscheiden. Wenn meine Werke oft als "schön" bezeichnet werden, dann ist es das erste Gefühl was Menschen empfinden bei der Betrachtung des Bildes, aber treffend genau das fühlen, was ich mit diesem Werk zu vermitteln versuchte. Freude empfinden - die Kraft und das Positive zu spüren und in sich aufzunehmen. Aufzubrechen, gegen den Strom zu schwimmen, um diese Quelle zu erreichen, die uns im Negativen auch das Positive erkennen lässt.
So entsteht ein ÖlgemäldeIch bevorzuge die schon fast in Vergessenheit geratene, aufwendige Ölmaltechnik der ALTEN MEISTER, in einer unverkennbaren Kombination abstrakter Kompositionen in Mischtechnik und verschiedensten eingearbeiteten Materialien. "Essential Art", in der Manier alter Meister, dieser von mir neu entwickelten Kombination der verschiedenen Techniken hat eine Kunsthändlerin aus Deutschland einen neuen Kunstbegriff gegeben. Der fertig bespannte Keilrahmen wird zehn mal mit einer Grundierung bestrichen, ( Kreide, weißes Pigment und Bindemittel ), wobei der Voranstrich jedesmal ganz trocken sein muss. Dann wird alles nass geschliffen, bis es glatt wie Papier ist. Danach wird die Isolierung aufgetragen (zwei Aufstriche ). Diese ist notwendig, damit das Bindemittel der Pigmente (z.B. Leinöl) nicht in die unteren Grundierschichten eingesaugt wird, sodass der Farbauftrag nicht ausmagert. Zum Schluss werden noch zwei Aufstriche einer ganz speziellen Grundierung aufgetragen, die besonders gut für ganz genaue, realistische Arbeiten geeignet ist. Danach muss die Leinwand einen Tag trocknen, bevor weitergearbeitet werden kann. Die Grundierarbeiten und die Trockenzeiten nehmen drei Tage in Anspruch. Als nächstes wird der Hintergrund gestaltet. Wie man ja sieht, bevorzuge ich abstrakte Kompositionen in Mischtechnik mit verschiedenen Strukturmassen und verschiedenen eingearbeiteten Materialien. Auch der Rahmen wird gleich mitgestaltet. Ist der Hintergrund fertig und trocken, was in ca. ein- bis eineinhalb Wochen der Fall ist, wird die Imprimitur aufgetragen. Danach muss wieder einen Tag gewartet werden, bis das Motiv aufgetragen werden kann. Ganz wichtig - es dürfen NUR die Konturen sein! So, nun wird mit dem Malen begonnen - Weißhöhung! Dazu wird Eitempera verwendet.Anschließend wird mit der ersten Öllasur begonnen. Die Ölfarben stelle ich teilweise selbst her. (Pigment, Leinöl und Alkydharz) Ist das Motiv gemalt, muss das Bild wieder trocknen. Dann werden noch bis zu zehn Lasurschichten aufgetragen, bis das Motiv die von mir gewünschte plastische Wirkung erreicht. Zwischen jeder Lasurschicht muss das Bild immer wieder trocknen, ansonsten verschmieren die Farben, die unteren Schichten können angelöst werden und im Bild entsteht ein "Farbloch". Dieses kann fast nicht mehr korrigiert werden, ohne dass man es merkt. Ist das Bild dann trocken, wird das Firnis aufgetragen. Ein Ölgemälde in dieser Technik benötigt eine Fertigungszeit von ca. zwei bis drei Monaten. ( vor allem wegen der häufigen Trockenpausen ) Deshalb arbeite ich immer an 5 bis 8 Bilder gleichzeitig.
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